von Nachtschrecken und Albträume...

19:22:00

Hallo meine Lieben,

Peter wacht gerade leider sehr oft schreiend auf. So ein schreien, dass auch mir Tränen in die Augen treibt. Anfangs habe ich ihn sofort hochgenommen und mich total gewundert, warum er weiter schreit und nicht aufwacht. Dann hat mir eine gute Freundin einen Link über das Thema Nachtschreck zugeschickt.

Vorweg muss ich sagen, dass ein Nachtschreck für die Eltern sehr viel schlimmer ist, als für das Kind selbst. Wenn Peter schreiend aufwacht, dann hängt er meist in einer Art Grauzone zwischen Schlaf und Wachsein fest. Er nimmt dann meine Anwesenheit nicht wahr und ich kann ihn auch nicht beruhigen. Ich lasse ihn dann liegen und streichel seine Hand und rede leise mit ihm, in der Hoffnung, doch zu ihm durchzudringen. Meistens ist dieser Nachtschreck nach 2-3 Minuten wieder vorbei und Peter schläft tief und fest weiter, als wäre nichts gewesen.
So schlimm ein Nachtschreck klingt, kann sich das Kind später nicht mehr daran erinnern.
Unser längster Nachtschreck war knapp 10 Minuten und da hab ich wirklich mitgeweint, weil ich mich so hilflos gefühlt habe und Peter einfach nicht wieder zur Ruhe kommen wollte.

Ein Albtraum hingegen, wühlt das Kind sehr viel mehr auf, als die Eltern. Das Kind kann sich an den Traum erinnern und es ist wach, wenn es anfängt zu weinen bzw. wacht auf, wenn die Eltern reinkommen und es hochnehmen.

Leider hat Peter derzeit auch häufig Albträume, daher ist es wirklich schwierig im Dunkeln zu erkennen, worum es sich handelt. Mein erster Blick gilt dem Schnuller, welchen ich Peter wieder in den Mund stecke. Ich habe die MAM Nachtschnuller, die im Dunkeln leuchten, sehr praktisch!!! Wenn er sich davon nicht beruhigen lässt, hat er meist einen Nachtschreck.

Die Ursachen für einen Nachtschreck sind nicht näher bekannt. Man gibt Übermüdung, Schlafmangel, fehlende Schlafroutine und Stress während des Tages an. Auch über eine Vererbung wird gesprochen.
Bei Peter konnte ich beobachten, dass er von einem Nachtschreck heimgesucht wurde, wenn er tagsüber kaum geschlafen hatte. Während seiner Schübe hat er auch vermehrt Nachtschrecken.

Auf der Seite babycenter.de gibt es einen sehr interessanten Artikel darüber, wo ihr euch noch besser informieren könnt.

Ich hoffe nun, dass für Peter bald wieder ruhigere Nächte kommen und der arme Knirps mal wieder durchschlafen kann.

Habt ihr Erfahrungen mit einem Nachtschreck?

Alles Liebe
Eure Sara

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