Schlaflos in Fürstenfeldbruck...

11:38:00

Hallo meine Lieben,

bei uns daheim macht derzeit keiner ein Auge zu...außer Peter, wenn man ihn rumschleppt; in einem abgedunkelten Raum mit seiner Schlafmelodie.

Peter drücken die oberen Zähne und es ist einfach zu heiß zum schlafen!

Solche Tage gehen an die Substanz und man läuft schnell auf dem Zahnfleisch.
Jede Mama-Freundin versteht dich und kommt mit Tipps und Tricks daher, um dich zu unterstützen und einfach deutlich zu machen: Du bist nicht allein damit!

Ich liebe meine neuen Freundinnen dafür und bin sehr dankbar so wunderbare Frauen kennengelernt zu haben.

Was passiert aber, wenn man sein Leid einer Freundin erzählt, die noch kein Kind hat?

Man erntet einen Spruch für den ich durch die Decke gehen könnte:

"DU wolltest doch ein Baby!"

Alles ganz nach dem Motto: Beschwer dich jetzt bloß nicht.

Natürlich wollte ich mein Baby! Aber warum darf ich mich deswegen nicht über Situationen beschweren, an denen ich Peter am liebsten einfach mal abgeben möchte.
Oder warum darf ich nicht ab und zu an die Zeit zurückdenken, als Peter noch nicht da war und ich auch mal mehr als 4 Stunden am Stück nachts schlafen konnte und nicht in 6 Monaten zwei Cocealerdosen leer machen musste, um meine Augenringe zu überschminken?
Bin ich deswegen gleich eine schlechte Mutter?

Ich liebe meinen Peter über alles und bin überglücklich wenn ich in sein Zimmer gehe und von ihm angelächelt werde, weil er sich freut seine Mama zu sehen.

Doch keiner kann vorhersagen, was du für ein Kind bekommst. Peter ist zum Glück sehr relaxt und unglaublich fröhlich. Aber mit dem Zahnen hört die Fröhlichkeit bei ihm auf.
Wenn man Schmerzen hat, dann ist das einfach Scheiße!

Kinderlose Freundinnen können sich meistens schwer in deine Situation hineinversetzen, oder wollen es einfach nicht. Das ist auch der Grund, warum nur wenige dieser Freundschaften, welche vor dem Kind bestanden, nach dem Kind auch noch weiter existieren.

Eine nörgelnde und völlig übermüdete Mama möchte nur eins: Jemanden bei dem man sich einmal so richtig auskotzen kann, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Eine Freundin, die den Wein und die Schoki auspackt und zuhört, ohne dich zu verurteilen oder dir vor Augen zu führen, dass das ja alles deine eigene Entscheidung war.

Ich denke ganz fest an all die anderen Mamis mit zahnenden Kindern da draußen!!! Bleibt stark, es sind ja schließlich nur 20 ;-)

Eure Sara




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2 Kommentare

  1. Uäääh, danke fürs erinnern, warum ich doch kein drittes Kind mehr möchte! Zähne sind Arschlöcher (entschuldige den Kraftausdruck)! Wir haben hier zum Glück vor einem halben Jahr den letzten durch. Beim Großen steht dann vermutlich bald der Zahnwechsel an, aber das ist ja dann nicht mehr so schlimm.

    Beim Erstgeborenen war ich übrigens noch sehr gewissenhaft: bloß kein böses Dentinox, das muss doch auch mit Osagel, Osanit, Veilchenwurzel und pipapo gehen. Dem Zweiten hab ich dann an den schlimmsten Tagen gegen Mitternacht auch schon mal eine Ladung Nuriflex reingedrückt. Selige Ruhe für die nächsten 6 Stunden. Und man macht das ja auch nicht jeden Tag.

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    1. Es ist schön, noch so eine ehrliche Mama hier auf meinem Blog begrüßen zu können.

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